Geld gleich Kultur

1836 wurde nach langem Zögern auch in Bayern das Papiergeld eingeführt. Man war gewarnt vor Mißbrauch aus Frankreich, Österreich und Preussen. Die erste Währungsbezeichnung war der Gulden, einen Thaler gab es in Bayern nie. Die Norddeutsche Region und Preußen hatten den Thaler als Währungsbezeichnung, darum gab es schon damals in Bayern Vorbehalte gegen den Thaler.

Der folgende Schein ist ein gefälschte zehn Thaler Schein von 1856 aus Preußen

Dies ist ein fünf Gulden Schein von 1866 aus Bayern mit der Bavaria auf der Rückseite.

Die Bavaria  ist die weibliche Symbolgestalt und weltliche Patronin Bayerns und tritt als personifizierte Allegorie für das Staatsgebilde Bayern in verschiedenen Formen und Ausprägungen auf. Sie stellt damit das säkulare Gegenstück zu Maria als religiöser Patrona Bavaria dar.

Artikel 3 der bis heute gültigen Bayerischen Verfassung von 1946:
„Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat. Er dient dem Gemeinwohl. Der Staat schützt die natürlichen Lebensgrundlagen und die kulturelle Überlieferung. Er fördert und sichert gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land.“

Nicht zu verwechseln mit diesem Exemplar

Ein Gedanke zu „Geld = Kultur – Der falsche Thaler – Geldgier verdirbt den Charakter“

  1. Wenn der Hintergrund* nicht so ernst wäre, würde es mir wesentlich leichter fallen, über den „falschen Thaler“ herzhaft zu lachen.
    * Zumindest zweifelhafte Aktionen (Stichworte: Möchtegern-Hilfssheriff-Einsatz und Immobilienerwerb) und Auftragserteilungen (Stichwort: Glaser Gallery) unseres 1. Bürgermeisters Sebastian Thaler

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