CSU Eching

Liebe Echinger Bürgerinnen und Bürger,

seit vielen Monaten gibt es in der Gemeinde Eching praktisch nur noch ein beherrschendes Thema: die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Bürgermeister Thaler. Dazu kommt noch vermeintlich die „Verwandten“-Affäre des Bürgermeisters. Natürlich gilt bis zum Ende der Ermittlungen die Unschuldsvermutung, aber mittlerweile ist das Schweigen des Bürgermeisters Thaler gegenüber den Bürgern und Steuerzahlern nicht mehr tragbar. Jene sind es, die Herrn Thaler zweimal mit großer Mehrheit ins Amt gewählt haben und sein Gehalt finanzieren – auch wenn er damit äußerst unzufrieden zu sein scheint.

Ein derart respektloses Verhalten, den Bürgern jegliche Auskunft und somit die Achtung zu verweigern, zeugt bestenfalls von erheblicher Arroganz und in der Regel auch von massiven charakterlichen Schwächen.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch das Verhalten einiger Echinger SPD-Honoratioren.

Da fabuliert Herr Winfried Matschke in einem Leserbrief des Freisinger Tagblatts, dass die Echinger CSU den Bürgermeister Thaler mit allen Mitteln aus dem Amt entfernen will. An den staatsanwaltlichen Ermittlungen sind natürlich alle anderen außer der Bürgermeister Schuld. Es mag ja für das ein oder andere Mitglied der Tennisabteilung des SC Eching völlig ausreichend sein, dass die Tennishalle kurz vor der Fertigstellung steht (vielleicht unterbreitet uns Herr Matschke noch den Vorschlag, die neue Halle in „Sebastian-Thaler-Tennishalle“ zu taufen). Die große Mehrheit der Echinger Bürger hat aber zu Recht andere und vor allem höhere Ansprüche an ein Gemeindeoberhaupt.

Des Weiteren rufen diverse Echinger SPD-Honoratioren in Leserbriefen und Zeitungsanzeigen die Bürger zur Mäßigung auf. Der Bürger soll sich also zurückhalten und den Bürgermeister weiter in seinem vermeintlich richtigen Verhalten gewähren lassen. Vorsichtig ausgedrückt ist das ein sehr merkwürdiges Verständnis davon, wie ein Bürgermeister seinen Bürgern dienen soll.

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, kennen Sie Johannes Huber? Wenn nicht, ist das sicher keine Bildungslücke.

Der Mann aus Nandlstadt im Landkreis Freising wurde zweimal für die AfD in den Deutschen Bundestag gewählt. Zuletzt fiel er überregional als überzeugter Impfgegner damit auf, dass er im Internet ausführlich beschrieb, wie PCR-Tests am besten zu fälschen seien. Ebenso mit absolut widerlichen antisemitischen Thesen.

Künftig können keine AfD-Wählerin und kein AfD-Wähler mehr sich darauf berufen, aus Protest gegen die etablierten Parteien AfD gewählt zu haben. Jeder dieser Wähler trägt aktiv dazu bei, dass Leute wie Herr Huber versuchen können, demokratisch legitimiert ihre braunen Bremsspuren in unserer Gesellschaft zu hinterlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Lamprechtinger CSU Ortsverband Eching

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