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Norwegen
Bei der Planung von Reisen ist man auch gezwungen sich mit der jeweiligen Landeswährung auseinander zu setzen, die Norwegische Krone Papiergeld ab dem Jahre 1695.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten Naturwunder Highlights der norwegischen Natur
Rund 20.000 Kilometer üppige Wanderwege, einsame Strände, beeindruckende Wildtiere – und dazu die Mitternachtssonne! Mit diesen zehn Vorschlägen für Naturerlebnisse holen Sie das Beste aus Ihrem Sommerurlaub in Norwegen heraus.

Weltberühmte Fjorde

Ägypten hat die Pyramiden. Die USA haben den Grand Canyon. Peru hat Machu Picchu und Norwegen hat die Fjorde. Wenn Sie die norwegische Fjordlandschaft schon einmal gesehen haben, werden Sie dem sicher zustimmen. In Norwegen gibt es mehr als 1000 Fjorde – einige weltberühmt, andere völlig unbekannt. Die berühmtesten sind der Hardangerfjord, der Sognefjord und die UNESCO-geschützten Geirangerfjord und Nærøyfjord. Ihre Beliebtheit kommt nicht von ungefähr, dennoch sind auch urbane Fjorde wie der Oslofjord oder die weniger bekannten Fjorde in Nordnorwegen wunderschön.
Staatsoberhaupt S. M. König Harald V. von Schleswig-Holstein Sonderburg-Glücksburg seit 17. Januar 1991.

Staatsaufbau und aktuelle politische Entwicklungen

Norwegen ist nach seiner mehrfach geänderten Verfassung vom 17. Mai 1814 eine konstitutionelle Monarchie. Oberstes Organ der vollziehenden Gewalt ist formell der „König im Staatsrat“, d.h. der König, beraten durch die Mitglieder der Regierung, die aus dem Ministerpräsidenten („Statsminister“) und derzeit 19 Ministern („Statsråd“/“Minister“) besteht. Der König beruft den Staatsrat (Regierung), dem das Parlament (Storting) jedoch das Vertrauen entziehen kann. Der König hat ein sehr begrenztes Einspruchsrecht gegenüber Gesetzesbeschlüssen des Parlaments. Er ist Oberbefehlshaber der bewaffneten Streitkräfte.

Das Storting besteht aus 169 Abgeordneten. Sie werden in direkter und geheimer Verhältniswahl gewählt. Die Wahlperiode beträgt 4 Jahre. Das Parlament kann nicht vorzeitig aufgelöst werden. Dies hat dazu beigetragen, dass sich eine Tradition konsensorientierter, pragmatischer parlamentarischer Zusammenarbeit (auch mit wechselnden Mehrheiten) entwickelt hat, die es kompromissbereiten Minderheitsregierungen ermöglicht, über längere Zeit im Amt zu bleiben. Die Folge ist eine Machtverschiebung zugunsten des Parlaments.

Das Land ist in 19 Regionen (Fylke) und 426 Kommunen eingeteilt. Die Kommunen sind Selbstverwaltungskörperschaften mit eigenen Kompetenzen, unter anderem im Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen. Die Regionen sind sowohl Instrumente dezentraler staatlicher Verwaltung mit staatlich eingesetzten Gouverneuren („Fylkesmann“) als auch Selbstverwaltungskörperschaften mit Kompetenzen insbesondere im Bereich der Sekundarerziehung. Kommunen und Fylke haben direkt gewählte Parlamente (Kommunalwahlen jeweils um zwei Jahre versetzt zu Parlamentswahlen) und verfügen neben staatlichen Transferzahlungen auch über eigene Steuereinnahmen. Im Zuge einer umfassenden Kommunal- und Regionalreform wird sich die Zahl der Fylke bis 2020 auf 11 und die Zahl der Kommunen auf 354 reduzieren.

Die innenpolitische Agenda wird durch die aktuellen Herausforderungen bestimmt, denen sich Norwegen stellen muss: Bildungs- und Gesundheitswesen, Forschung und Entwicklung, Infrastrukturpolitik, innere Sicherheit, Flüchtlings- und Asylpolitik und Demographie. Mittel- und langfristig bleibt es das übergeordnete Ziel, die Abhängigkeit von der Öl-und Gas-Wirtschaft durch eine Stärkung vor allem wettbewerbsfähiger „grüner“ Industrien deutlich zu reduzieren.

Die norwegische Innenpolitik wird dabei wesentlich von folgenden grundlegenden Faktoren bestimmt:
Den deutlichen Unterschieden in der soziokulturellen Prägung der verschiedenen Landesteile
dem hohen Stellenwert der „Distriktspolitik“, die die Aufrechterhaltung der Besiedlung auch in entlegenen Landesteilen und die Wahrung annähernd gleicher Lebensverhältnisse zum Ziel hat
dem ausgeprägten norwegischen Nationalbewusstsein als Folge der späten Nationalstaatsgründung im Jahr 1905 dem Spannungsverhältnis zwischen dem norwegischen Wohlfahrtsstaatsmodell und der egalitären Prägung der Gesellschaft einerseits und den Auswirkungen der Offshore-Wirtschaft und der Globalisierung andererseits.

Norwegen besitzt seit Jahren eine sehr stabile Währung, gültige Banknoten von 50, 100, 200, 500 und 1000 Kroner ab 2016. Die ersten Banknoten stammen aus dem Jahre 1695.

Ein Gedanke zu „Geld=Kultur – Norwegen“

  1. Norwegen ist ein wunderschönes Land. Super freundliche Menschen, immer hilfsbereit.
    Also eine Reise wert. Die Währung stabil.
    A. Buchner

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