Geld gleich Kultur

Die neue Banknoten Serie der Schweiz ab 2016 gültig ist die sicherste Währung der Welt und dies im doppelten Sinne: Für Fälscher mit unüberwindlichen
Sicherheits Details überhäuft und zum zweiten als Devisenreserve. Zur Heimatwährung sollte man noch eine zusätzliche Devisenreserve halten und da bietet sich die Schweiz an, da es als höchsten Wert auch eine 1000 Franken Banknote beinhaltet. Beim Euro ist der höchste Wert 200€ und beim Dollar sogar nur 100 US $. Es wurde eine wunderbare gestaltete Serie mit Händen und Globus auf der Vorderseite zu den einzelnen Themen künstlerisch umgesetzt. Darum lieben die Schweizer ihr Bargeld. Im Internationalen Vergleich sind Schweizer wahre Bargeld-Fans. Ich sage ihnen warum das so ist. Niergens in Westeuropa ist mehr Bargeld pro Person im Umlauf als bei den Eidgenossen. Die Schweizer haben einen ausgeprägten Sinn für Privatsphäre. Es soll niemand Wissen wofür man sein Geld ausgibt.

Die Schweizer 10-Franken-Banknote Thema Zeit

Die wohl markanteste Eigenschaft der Zeit ist der Umstand, dass es stets eine in gewissem Sinne aktuelle und ausgezeichnete Stelle zu geben scheint, die wir die Gegenwart nennen, und die sich unaufhaltsam von der Vergangenheit in Richtung Zukunft zu bewegen scheint. Dieses Phänomen wird auch als das Fließen der Zeit bezeichnet. Dieses Fließen entzieht sich jedoch einer naturwissenschaftlichen Betrachtung, wie im Folgenden dargelegt wird. Auch die Geisteswissenschaften können die Frage nicht eindeutig klären.

Die Zeit dient in der Physik in analoger Weise wie der Raum zur Beschreibung des Geschehens. Die Physik besagt, dass unter allen denkbaren Strukturen im dreidimensionalen Raum in Kombination mit allen dazu denkbaren zeitlichen Abläufen nur solche beobachtet werden, die den physikalischen Gesetzen gehorchen. Diese kann man ebenso gut in einem vierdimensionalen Raum, der Raumzeit, als unbewegliche Strukturen ansehen, die durch die physikalischen Gesetze bestimmten geometrischen Bedingungen unterworfen sind. Nach Newton ist dabei die Struktur dieser Raumzeit vorgegeben, wobei die Zeit absolute Bedeutung hat; nach Albert Einstein gilt eine spezielle „Relativität der Gleichzeitigkeit“. Etwas, das man als Fließen der Zeit interpretieren könnte, kommt in der Physik nur durch wahrscheinlichkeitstheoretische Begriffe vor, die mit dem Begriff der Entropie zusammenhängen (siehe unten), obwohl die Begriffe Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in den Einsteinschen Theorien mathematisch-präzise sind und messbare Bedeutung haben. Bei genauer Betrachtung erweist es sich aber zunächst als völlig unklar, wie ein Fließen der Zeit in der Sprache der Physik oder Mathematik oder irgendeiner anderen Wissenschaft präzise beschrieben werden könnte.

So ist beispielsweise die Aussage, dass die Zeit fließe, nur dann sinnvoll, wenn eine davon unterscheidbare Alternative denkbar ist. Die naheliegende Alternative der Vorstellung einer stehenden Zeit, beispielsweise, führt jedoch zu einem Widerspruch, da sie nur aus der Sicht eines zweiten Beobachters denkbar ist, für den die Zeit weiterhin verstreicht, sodass der angenommene Stillstand als solcher überhaupt wahrnehmbar ist (siehe auch Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant: „Könnte man die Zeit anhalten, für wie lange ‚stünde‘ dann die Zeit?“)

Das scheinbare Fließen der Zeit wird daher von vielen Physikern und Philosophen als ein subjektives Phänomen oder gar als Illusion angesehen. Man nimmt an, dass es sehr eng mit dem Phänomen des Bewusstseins verknüpft ist, das sich ebenso einer physikalischen Beschreibung oder gar Erklärung entzieht und dadurch zu den großen Rätseln der Naturwissenschaft und Philosophie zählt. Damit wäre unsere Erfahrung von Zeit vergleichbar mit den Qualia in der Philosophie des Bewusstseins und hätte folglich mit der Realität primär ebenso wenig zu tun wie der phänomenale Bewusstseinsinhalt bei der Wahrnehmung der Farbe Blau mit der zugehörigen Wellenlänge des Lichts.

Hinfällig wäre damit unsere intuitive Vorstellung, es gäbe eine von der eigenen Person unabhängige Instanz nach Art einer kosmischen Uhr, die bestimmt, welchen Zeitpunkt wir alle im Moment gemeinsam erleben, und die damit die Gegenwart zu einem objektiven uns alle verbindenden Jetzt macht.

In der Schweiz gibt es eine Besonderheit seit 1900, alle Banknotenausgaben sind mit drei verschiedenen Signaturpaaren versehen.
Beim neuen 10 Frankenschein bekam ich diesmal sogar alle drei Signaturvarianten mit gleicher Registriernummer.

Die Schweizer 20-Franken-Banknote Thema Licht und der Nobelpreis für Physik

Am 8. Oktober 2019 gab das Nobelpreis-Komitee in Stockholm bekannt, dass der diesjährige Nobelpreis für Physik an die beiden Schweizer Physiker Michel Mayor und Didier Queloz sowie den Kanadier James Peebles überreicht werde. Eine Ehre, die für jeden Gelehrten die Krönung für seine langjährigen Forschungen darstellt.
Die drei Wissenschaftler haben vor beinahe 25 Jahren den ersten Planeten, der um einen sonnenähnlichen Stern ausserhalb unseres Sonnensystems kreist, entdeckt.
Das Ganze wird errechnet aus der farblichen Änderung des Sternenlichts, wenn der Planet beim Umkreisen seiner Sonne mal näher und mal weiter von uns entfernt ist.
Diese astrophysikalische Methode hat unterdessen dazu geführt, dass in der Zwischenzeit mehr als 4000 weitere solche Himmelskörper entdeckt wurden, welche wie die Planeten in unserem Sonnensystem um eine Sonne kreisen. Man schätzt, dass Millionen solcher Planeten im Universum existieren.
Was hat das alles mit der 20-Franken-Banknote zu tun? Die Note der neuesten Ausgabe der Schweizerischen Nationalbank (9. Emission) wurde erstmals am 17. Mai 2017 ausgegeben, und sie hat diese epochale, physikalische Entdeckung mit „Nobelpreischarakter“ bereits integriert.
Das Hauptelement dieses Nominales beschäftigt sich mit dem Thema Licht. Die auf der Vorderseite abgebildete Hand hält ein Prisma, welches das Licht in ein Spektrum aufteilt. Darunter die Erdkugel (übrigens ein spannendes Sicherheitsmerkmal), mit verschiedenen Sternenbildern eingefasst. Der unterhalb dieser Erde verlaufende Sicherheitsstreifen ist ein weiteres Hauptelement der Note. Schauen Sie dort mal genau hin! Links sieht man den Umriss der Schweiz und ihrer angrenzenden Gebiete und, mit kleinen blinkenden Kreisen dargestellt, die regionalen Lichtemissionen der Städte bei Nacht.
Uns interessiert jedoch der rechte Teil. Von der Mitte aus ist in leuchtender Mikroschrift[1] eine Liste mit 21 verschiedenen Himmelskörpern und ihrer Entfernung zur Erde lesbar, gemessen in Lichtsekunden (s). Vom Mond, über unsere Nachbarn Venus, Sonne, Mars, Jupiter, etc., geht es immer weiter hinaus ins Weltall.
Integriert in dieser Liste ist mit 1‘580‘000‘000s der Planet „51 Pegasi“ – und somit genau dieser erste aufgespürte Exoplanet[2], für dessen Entdeckung die drei oben erwähnten Physik-Nobelpreisträger verantwortlich waren.
Wenn Sie „nur“ an Banknoten interessiert sind, müssen Sie ab hier nicht mehr weiterlesen! Trotzdem gibt es noch weitere spannende Sachen in dieser Liste zu finden; etwa unser nächster Fixstern „Proxima Centauri“, natürlich einiges näher zu uns als
51 Pegasi. Die Entfernung zum Milchstrassenzentrum „Sagittarius A*“ (820‘000‘000‘000s) hingegen ist bedeutend größer.
Einen weiteren schweizerischen Bezug findet sich unter dem 9‘800‘000‘000‘000‘000s entfernten Coma-Galaxienhaufen, „Galaxiae Comae Berenicis“. Der in die USA ausgewanderte Schweizer Astronom Fritz Zwicky hatte bereits im Jahr 1933 postuliert, dass die mit Fernrohr sichtbare Materie in diesem Sternenhaufen kaum ausreichen konnte, um die dortigen Sonnen zusammenzuhalten, und so prägte er den Begriff der sog. Dunklen Materie.
Schlussendlich noch etwas besonders Astronomisches, nur noch für wirkliche Fans unserer Sterne. Die angegebenen Distanzen zur Erde in Lichtsekunden sind nicht die bekannten, mittleren Entfernungen. Das wäre zu einfach, denn die Abstände zu uns ändern sich ständig, da die Umlaufbahnen ja elliptisch verlaufen. Folglich muss diese Liste auf der Banknote auf ein ganz bestimmtes Datum hinweisen. Zum Beispiel sind die 494s Abstand von Erde zur Sonne (Sol) nur rund 0,99 astronomische Einheiten, also kleiner als im Durchschnitt. Drei Mitglieder der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft, Beat Bühlmann, Roland Stadler und Christian Wernli, haben sich diesem Problem angenommen[4] und anfänglich bemerkt, dass es sich um ein Datum im Winterhalbjahr zwischen dem 8. November und dem 24. Februar handeln muss, wenn die astronomische Einheit kleiner als 1 ist; aber in welchem Jahr? Schlussendlich konnten die Drei errechnen, dass es sich um den 23. Februar 1987 um 08:52 MEZ handeln muss, was ihnen die Schweizerische Nationalbank denn auch bestätigte.

Doch, was geschah an diesem betreffenden Tag? Seit physikalische Astronomie überhaupt betrieben wird, wurde an diesem betreffenden Tag die hellste bisher bekannte Supernova durch den japanischen Detektor Kamiokande II registriert, mittels eines Signals von nur gerade 11 Elektronen und das nach einer Reise von 168‘000 Jahren. Alle Rätsel zu unserer Banknote sind also lösbar!

Die Schweizer 50-Franken-Banknote Thema Wind.

Als Wind wird in der Meteorologie eine gerichtete, stärkere Luft­bewegung in der Erdatmosphäre bezeichnet. Die Astronomie kennt darüber hinaus Winde, die auf Planeten und Monden mit einer hinreichend dichten Atmosphäre wehen.
Fahrtwind und der sich aus ihm ergebende scheinbare Wind sind keine Winde, werden aber als solche empfunden. Luftbewegungen innerhalb von geschlossenen Räumen oder Anlagen (z. B. Kamin) werden als Luftzug bezeichnet.
Phänomene wie der Sonnenwind oder der elektrische Wind haben nichts mit dem Wind im meteorologischen Sinne zu tun.
Entstehung
Hauptursache für Wind sind räumliche Unterschiede der Luftdruckverteilung. Dabei bewegen sich Luftteilchen aus dem Gebiet mit einem höheren Luftdruck – dem Hochdruckgebiet – solange in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck – dem Tiefdruckgebiet –, bis der Luftdruck ausgeglichen ist. Bei Wind handelt es sich daher um einen Massenstrom, der nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik eine Gleichverteilung der Teilchen im Raum und damit eine maximale Entropie anstrebt. Die zugehörige Kraft bezeichnet man als Druckgradientkraft.
Je größer der Unterschied zwischen den Luftdrücken ist, umso heftiger strömen die Luftmassen in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck und umso stärker ist der aus der Luftbewegung resultierende Wind.
Windrichtung
Die Windrichtung wird meist in Form einer Himmelsrichtung angegeben, aus der der Wind kommt. Man misst sie mit Wetterfahnen (Windsäcken). Nord- und Südwinde werden auch als meridionale Winde bezeichnet, Ost- und Westwinde als zonale Winde. Jede Windrichtung lässt sich in eine meridionale und eine zonale Komponente zerlegen.
Die Windrichtung wird durch die Lage von Tiefdruckgebiet und Hochdruckgebiet bestimmt. Dabei wird sie aber durch die Corioliskraft abgelenkt: auf der Nordhalbkugel in Bewegungsrichtung nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links (Barisches Windgesetz).
Unterhalb der freien Atmosphäre wird der Wind zusätzlich durch Reibung beeinflusst und kann auch durch morphologische Strukturen wie Berge, Täler und Canyons stark variieren (Beispiel: Föhn bzw. Fallwind, Aufwind, Talwind, Bergwind). Bei rotierenden Systemen wie Wirbelstürmen spielt zusätzlich die Zentrifugalkraft eine entscheidende Rolle.
Windgeschwindigkeit
Der Windsack ist eines der ältesten Hilfsmittel zur Schätzung der Windgeschwindigkeit und der Windrichtung
Die Geschwindigkeit des Windes wird in Meter pro Sekunde (m/s), in Kilometer pro Stunde (km/h) oder in der Seefahrt sowie in der Luftfahrt in Knoten (1 kt = 1,852 km/h) mit einem Anemometer gemessen. Die höchsten je gemessenen Windgeschwindigkeiten von 500–650 km/h traten bisher nur in großen Höhen bei den sogenannten Jetstreams auf.
Die Stärke eines Windes wird – nach der sehr verbreiteten Beaufortskala – in der Einheit Beaufort (Bft) ausgedrückt.
Winde zwischen 2 und 5 Bft werden als Brise bezeichnet.
Winde mit Windstärken zwischen 6 und 8 Bft bezeichnet man als Wind mit den Abstufungen starker, steifer und stürmischer Wind.
Bei Windstärken ab 9 Bft spricht man von einem Sturm.
Winde mit der Windstärke 12 bezeichnet man als Orkan.
Eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer bezeichnet man als Bö.
Die Kraft des Windes
Die Kraft (Winddruck), die der Wind auf Gegenstände (wie z. B. auf eine Talbrücke) ausübt, nimmt quadratisch mit der Windgeschwindigkeit zu: doppelte Windgeschwindigkeit bedeutet vierfache Kraft. Die auf Bauwerke und Bauteile einwirkende Kraft des Windes wird als Windlast bezeichnet. Der Wind kann auch eine Sogwirkung ausüben, siehe Windsog.
Die kinetische Energie des Windes wird als erneuerbare Energie genutzt, siehe Windenergie.

Die Schweizer 100-Franken-Banknote Thema Wasser.

Wasser (lateinisch Aqua) ist insbesondere die chemische Verbindung H2O, bestehend aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H).Die Bezeichnung Wasser wird dabei für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand von Wasserdampf. In der Natur kommt Wasser selten rein vor, sondern enthält meist gelöste Anteile von Salzen, Gasen und organischen Verbindungen.  Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde.
Biologische Vorgänge laufen nur dank Wasser ab. Der Mensch als biologisches Wesen (Wasseranteil 70 %) nutzt das Wasser zur Sicherung seines eigenen Überlebens und für seine kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung. Da Wasser als einziger natürlicher Stoff auf der Erde im festen, flüssigen und gasförmigen Zustand vorkommt, prägt es von geologischen Prozessen im Laufe von Jahrmillionen bis zu Wetterphänomenen die unbelebte Natur. Es gilt als eine der naturwissenschaftlich am besten untersuchten chemischen Verbindungen.
Wasser besitzt eine herausragende kulturelle Bedeutung in allen Zivilisationen und hat für zahlreiche Zivilisationen eine religiöse Bedeutung erlangt. Diese Kunst ist in unendlich vielen Händen, doch kaum jemand bemerkt es. Kein Kunstobjekt wird so wertgeschätzt und eifrig gesammelt wie Banknoten. Sie sind als Gegenwert zum Erwerb von Waren und Dienstleistungen im Umlauf, doch sie bieten eine grandiose Fläche für die Kunst.
Die gesamte Serie der Schweizer Franken repräsentiert die Vielseitigkeit der Schweiz. Alle Banknoten zeigen auf der Vorderseite die Hand mit einem schimmernden Globus zur symbolhaften Darstellung der Schweiz als Teil einer vernetzten Welt.
Kippt man die Note von links nach rechts, bewegt sich ein violettfarbener Bogen über den Globus. Kippt man sie nach hinten, wechselt die Farbe des Globus. Zusätzlich befindet sich auf der Vorderseite der Note rechts oben ein weiterer Globus, der nur unter UV-Licht sichtbar wird.
Auf der neuen Banknotenserie zeigt der 100er die humanitäre Seite der Schweiz mit dem Hauptelement Wasser. Die Hände auf der Vorderseite schöpfen Wasser und die Rückseite zeigt eine Suone, hölzerne Wasserkanäle, die viele Gegenden des Alpenlandes durchziehen. Übrigens ist dies die erste Banknote weltweit, die sich auf kunstvolle Art und Weise mit dem Thema Wasser beschäftigt.

Die Schweizer 200-Franken-Banknote Thema Materie.

Materie (über mittelhochdeutsch matërje von lateinisch materia = Stoff, Thema, Ursache, Substanz; ursprünglich materies = Holz, Stämme, Bauholz; verwandt mit lateinisch mater, ‚Mutter‘, und matrix) ist der Oberbegriff für alles, was Raum einnimmt und Gewicht hat. Es bezeichnet also die Substanz, aus der alle Dinge der Welt bestehen, unabhängig von ihrer Erscheinungsform. In der Alltagssprache wird der Ausdruck „Materie“ oft synonym mit „Material“ oder „Substanz“ benutzt, oder im Sinne von „Thema oder Gegenstand einer Untersuchung, einer Wissenschaftsrichtung oder eines Unterrichtsfachs“ („eine komplizierte Materie“). In der Lehre wird in diesem Zusammenhang auch von Lehrstoff gesprochen.
Der Begriff ist sehr allgemein, ihn näher zu bestimmen prägte die Physik und Philosophie seit ihren Ursprüngen. Grundsätzlich streiten sich Materialisten und Idealisten, ob der Materie ein Substrat entspricht, das ontologisch als Objekt oder Eigenschaft auffassbar ist und von anderen ontologischen Begriffen abgrenzbar ist, etwa von Geist, Form, Idee oder Transzendenz. In der Physik ist Materie heutzutage aus Elementarteilchen mit Spin \tfrac12 aufgebaut, also Quarks und Leptonen.

Die Schweizer 1000-Franken-Banknote Thema Sprache.

Unter Sprache versteht man im allgemeinen Sinn alle komplexen Systeme der Kommunikation. Darunter fallen insbesondere die menschlichen natürlichen Sprachen sowie auch konstruierte Sprachen, aber auch im Tierreich existieren Zeichensysteme und Systeme von kommunikativen Verhaltensweisen, die als Sprache bezeichnet werden, etwa die Tanzsprache der Bienen. In einem erweiterten Sinn werden auch Symbolsysteme, die nur zur Repräsentation und Verarbeitung von Information dienen, als Sprache bezeichnet, etwa Programmiersprachen oder formale Sprachen in Mathematik und Logik.
Unter den menschlichen natürlichen Sprachen ist eine wesentliche Unterteilung die zwischen Lautsprache und Gebärdensprache. Die geschriebene Sprache zielt oft auf die Abbildung einer Lautsprache (z. B. bei Alphabetschriften), kann aber zu verschiedenen Graden eigenständig sein (am vollständigsten bei logografischen Schriften).
Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der menschlichen Sprache allgemein beschäftigt (vor allem mit natürlicher Sprache), ist die Linguistik oder Allgemeine Sprachwissenschaft. Sprache und Sprachverwendung erscheinen auch als Themen in anderen Wissenschaften wie Psychologie, Neurologie, Kognitionswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Rhetorik, Sprechwissenschaft, Philosophie (Sprachphilosophie), Medienwissenschaft, Informatik, Semiotik, Literaturwissenschaft (Narratologie), Religionswissenschaft, Anthropologie und Ethnologie.
Die Zahl der menschlichen Sprachen beläuft sich weltweit gegenwärtig auf etwa 7.000, wobei Schätzungen zufolge ungefähr 90 Prozent davon am Ende dieses Jahrhunderts verdrängt sein werden. Im Weltatlas der gefährdeten Sprachen listet die UNESCO alle weltweit vom Aussterben bedrohten Sprachen auf. Mit dem Erlöschen einer Sprache geht auch ein kulturelles Gedächtnis verloren. Heute wird versucht, mit politischen und rechtlichen Initiativen diesem drohenden Verlust entgegenzuwirken. Jede Sprache gilt als Immaterielles Kulturerbe und unterliegt damit internationalem Schutz.

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