Urkunde Krimmer

Blumenwiese statt Englischer Rasen, Ecogas-Blockheizkraftwerk, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher oder Ladesteckdosen für Elektro- und Hybridfahrzeuge – Herbert und Alexander Krimmer haben bei der Realisierung eines Boardinghauses in Eching idealistische und wirtschaftliche Interessen zugunsten des Umweltschutzes bestens vereint. Dafür überreichte ihnen Landrat Helmut Petz im Namen von Umweltminister Thorsten Glauber die „Umweltpakt-Urkunde“.

Der Umweltpakt Bayern basiert auf der Idee, Betriebe, Unternehmen und staatliche Einrichtungen zu motivieren, betrieblichen Umweltschutz über das Maß der gesetzlichen Vorgaben hinaus umzusetzen. Dabei sollen neue Wege, Methoden und Themenfelder identifiziert werden – für eine nachhaltige Entwicklung Bayerns.

Umweltschutz ist eine globale Aufgabe. Aktiver Umweltschutz beginnt aber schon auf lokaler Ebene. Im Landkreis Freising gibt es dafür bereits zahlreiche Lösungsansätze. Das Engagement von Vater und Sohn Krimmer ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür.

„Solche Leute brauchen wir“, lobte Petz das wertvolle Schaffen mit Vorbildfunktion. Als tieferen Zweck des Umweltpaktes bezeichnete der Landrat das Zusammentragen guter Ideen und die damit verbundene Hoffnung, dass diese von vielen nachgeahmt werden.

Die Realisierung des Boardinghauses ist laut Alexander Krimmer nicht immer einfach gewesen. Drei Jahre habe man für die Baugenehmigung gekämpft. Und bei den Förderungen habe das Timing nicht immer gepasst, rekapituliert der Ingenieur und ödp-Gemeinderat, der sich noch mehr Anreize wünschen würde. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen – künftig übrigens auch auf der Umweltpakt-Seite des Ministeriums unter www.umweltpakt.bayern.de.

Weitere Firmen treten Umweltpakt bei

Auch einige andere Unternehmen aus dem Landkreis Freising sind in den vergangenen Monaten dem Umweltpakt Bayern beigetreten. Wegen der coronabedingten Beschränkungen konnten deren Vertreter jedoch die Urkunde nicht von Landrat Petz persönlich entgegennehmen. Stattdessen erhielten sie sie per Post zugeschickt.

Dabei handelt es sich um folgende Firmen: Elektronische Werke Fritz Driescher & Söhne GmbH aus Moosburg, Clariant Produkte GmbH (Moosburg), Ludwig Engelhart Organische Düngemittel (Hallbergmoos), Aeromaritime Systembau GmbH (Neufahrn), Schenker Industrie- und Städtereinigungs-GmbH (Hohenkammer), Kaminkehrer Fröhler (Rudelzhausen), Bezirkskaminkehrermeister Johann Igl (Mauern) und Michael Maibach, Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger (Langenbach).

Pressestelle LRA-FS
Robert StanglPressesprecher

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